30. April 2012

Wie geht es weiter?

Ab dem 1. Mai 2012 werden wir alle von den Bürgern genannten Personen fragen, ob Sie sich potentiell eine Kandidatur vorstellen können und dafür am weiteren Prozess teilnehmen möchten. Diese Personen werden auf unserer Internetseite (www.meisterbuerger.org) inklusive eines von ihnen erstellten Kurzprofils aufgelistet werden.

Da wir uns nicht anmaßen wollen, jemand rauszuwählen, werden wir die verbliebenen Aspiranten dazu auffordern, bis zum 30. Juni 2012 mindestens 250 Unterstützer zu mobilisieren, die ihre Kandidatur per Brief an eine Treuhand-Adresse schriftlich unterstützen. So schaffen wir ein faires, an der Gemeindeordnung orientiertes Verfahren. Hier wie dort kann nur wer tatsächlich 250 Unterstützerunterschriften sammelt, könnte sich schließlich beim Wahlleiter als Einzelbewerber um die Stelle des OB bewerben. Wichtig: jede Wählerin und jeder Wähler darf nur eine Person unterstützen.

Dieses Verfahren ersetzt nicht die für eine Bewerbung zum OB notwendige Sammlung von 250 Unterstützerunterschriften mittels des amtlichen Formulars, welches nach Veröffentlichung der Stellenausschreibung Anfang September durch den Wahlleiter bereit gestellt wird.

Meisterbuerger.org wird ein Formular bereit stellen, das an verschiedenen Orten der Stadt ausliegt und zum Download auf unserer Seite bereit steht. Unser Ziel ist, die Bürgerinnen und Bürger dabei zu unterstützen, ihren politischen Willen durchzusetzen. Wir machen keinen Wahlkampf. Dies ist Sache der KandidatInnen.

Es ist geplant, alle eingereichten Formulare nach dem 30. Juni 2012 zur Prüfung und aus Transparenzgründen öffentlich an die KandidatInnen zu übergeben.

Wer 250 Unterstützer mobilisiert und weiter mitmachen will, nimmt an den öffentlichen "Anhörungen" (Arbeitstitel) teil. Dabei handelt es sich um schriftlich dokumentierte und im Internet übertragene Befragungen anhand der auf www.OffeneKommune.de oder anderweitig gesammelten Fragen.

Die Parteikandidaten von CDU, Grünen, SPD und Piraten werden an dieser Runde zur Mobilisierung von 250 Unterstützern nicht teilnehmen, da diese Marke in ihrer Funktion gesetzlich als abgegolten betrachtet wird.

Zu den öffentlichen "Anhörungen" im Juli und August diesen Jahres laden wir alle KandidatInnen der Bürgerschaft und der Parteien ein. Ziel ist es, dass, egal wer schließlich der Verwaltung dieser Stadt vorsteht, sich in einem öffentlichen Prozess verbindlich und transparent zu den Anliegen der Bürgerinnen und Bürger und zur künftigen Politik geäußert hat.

An diesen Äußerungen wollen wir unsere Oberbürgermeisterin oder unseren Oberbürgermeister messen und die Umsetzung gemachter Versprechen einfordern.

4. April 2012

Die Bürger entscheiden

Über 60 Kandidatenvorschläge für die Oberbürgermeister-Wahl haben die Stuttgarterinnen und Stuttgarter in den vergangenen Wochen gemacht. Jetzt startet die Phase der Abstimmung. Alle vorgeschlagenen Personen, die nach §46 der Gemeindeordnung wählbar sind, stehen ab sofort auf der Internet-Plattform OffeneKommune.de zur Vorauswahl. Dabei sind bekannte Gesichter aus der K21-Bewegung, die Kandidaten der etablierten Parteien und zahlreiche engagierte Bürgerinnen und Bürger. Für einen Überblick über die vorgeschlagenen Personen, einfach im Terminkalender unter dem weiter unten genannten Datum nachsehen oder nach der Kategorie "OB-Kandidat/in" sortieren.

Beteilige Dich an dem vierwöchigen Prozess der Meinungsbildung. Teile uns mit, wen Du gerne als OB-Kandidatin oder -Kandidaten hättest. Oder schreibe uns, welche Gründe für Deinen Vorschlag sprechen.

Du kannst Dich bis zum letzten Tag von den Beiträgen und Voten inspirieren lassen. Wenn sich deine Meinung ändern sollte, kannst Du Deine Entscheidung nochmals verändern. Die letzte Möglichkeit dazu besteht am Montag, den 30. April 2012.

22. März 2012

To Whom it May Concern oder für die,
die es interessiert

Weitestgehend bekannt, ist sie nun auch uns wiederfahren: die Ungenauigkeit in der öffentlichen Darstellung.

Es ist nicht richtig, dass Katrin Steglich, Wolfram Bernhard und Christian Mäntele die Initiatoren von meisterbuerger.org sind. Mitglieder und Initiatoren sind neben den vorgenannten Personen auch Dr. Walter Häcker, Thomas Staehelin und Frank Uhlig. Im Übrigen unzweideutig nachzulesen unter „Wir über uns“.

Auch wurde die Idee nicht im von uns allen geschätzten stuttgart I salon geboren und man würde Wolfram Bernhard sicher besser gerecht, ihn auch als einen Geschäftsführer des Magazins agora42 zu beschreiben. Aber das nur am Rande.

Wirklich wichtig ist jedoch, dass wir nicht die Meisterbürger sind. Wir sind vielleicht auch Meisterbürger, denn es ist nach unserem Verständnis ein Ehrentitel für alle in ihrem Gemeinwesen engagierten Bürgerinnen und Bürger. Wir sind meisterbuerger.org, ein Dienstleister zur Durchsetzung von Bürgerinteressen.

8. März 2012

Reaktionen auf unsere Einladung

Mit etwas Verzögerung hat nun Bündnis 90/Die Grünen auf unsere Einladung zur gemeinsamen Kandidatenkür von Bürgern und Parteien reagiert. Wir werden uns entsprechend unserem Angebot zu einem Gespräch treffen und an dieser Stelle ausführlich darüber berichten.
Von CDU, FDP und SPD steht eine Reaktion noch aus.

28. Februar 2012

Unsere Einladung an alle Parteien

Bürgerbeteiligung ist in aller Munde. Ende Februar haben wir den Stuttgarter Kreisverbänden von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP eine Einladung zukommen lassen, gemeinsam mit den Bürgern eine Kandidatin oder einen Kandidat für die Stuttgarter OB-Wahl zu finden.

Hier unser Brief im Wortlaut:

Sehr geehrte/r ...,

zum ersten Mal wollen Bürger selbst geeignete Kandidatinnen und Kandidaten für die kommende Stuttgarter OB-Wahl suchen und stellen deshalb die Frage: „Bürger, wie meistern wir die Stadt?“

Aus diesem Grund haben wir bereits ein Formular zur Nominierung von Kandidaten aus der Bürgerschaft Online gestellt unter http://meisterbuerger.org/obkandidat/index.php. Wir würden uns freuen, wenn auch die -Parteiname- bei der Nominierung Ihrer Kandidatin oder Ihres Kandidaten auf die Bürgerschaft zugeht. Solch ein Vorgehen wäre in der deutschen Parteiengeschichte nicht nur einmalig, sondern würde den Kandidaten natürlich eine breite Unterstützung in der Bevölkerung garantieren.

Unabhängig davon haben wir die Bürgerschaft aufgerufen, uns Fragen an die jeweiligen Kandidaten zukommen zu lassen. Fragen, die die Meisterbürger als Bürgermeister-Check im Laufe des Wahlkampfes an die Kandidaten richten werden. Diese Interviews werden dann live über das Internet ausgestrahlt und dokumentiert.

Vor diesem Hintergrund würden wir uns über ein persönliches Kennenlernen freuen.

Beste Grüße,

...

Leider haben wir bisher keine Antwort auf unser Angebot erhalten.

10. Februar 2012

„BÜRGER, WER SOLL UNSER BÜRGERMEISTER SEIN?“

Die politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen, die vor uns liegen, können wir nur meistern, wenn wir uns verbünden. Es wäre naiv und würde die Aufgabe unserer wichtigsten Werte bedeuten, wenn wir bei der Verwirklichung der lebenswerten Stadt auf den guten Fürsten, den weisen Autokraten hoffen würden.

Nur die Gemeinschaft der Bürger kann den gesellschaftlichen Stillstand durch die totale Verflechtung von Interessen verhindern. In unseren Augen heißt das, dass wir mutiger sein, weiter denken und selbst Verantwortung übernehmen müssen.

Wir schlagen deshalb vor, dass wir Bürger selbst gemeinschaftlich einen Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl küren und jeden Kandidaten öffentlich zu seinen Zielen und Interessen befragen.

Auf dieser Plattform können Fragen und unter Nennung dreier Gründe Kandidatenvorschläge online hinterlegt werden. Nur gemeinsam haben wir die Chance, einen Bürgermeister zu wählen, der mit uns unsere Interessen durchsetzt.

Im Sinne des Gleichheitsgrundsatzes können wir nur Kandidatenvorschläge und Fragen unter Nennung von Name, Wohnort und Kontaktadresse berücksichtigen. Wir geben keine Daten an Dritte weiter.

17. Januar 2012

Die Meisterbürgerschaft –
eine spielerische Vorstellung unserer Politikidee:

Die Meisterbürgerschaft

9. Januar 2012

Willkommen auf der Plattform der Meisterbürger

Wir alle sind Meisterbürger. Was uns dazu macht? Unser Engagement und der Wille, selbstbestimmt und verantwortlich zu leben.

Die gesellschaftliche Realität führt uns Bürgern immer wieder und sehr aktuell vor Augen, dass unser Wissen und unsere Kreativität nicht gefragt und unser Wille nur unzureichend repräsentiert wird. Vielleicht könnten wir uns damit abfinden, hätten wir ein Gefühl davon, weise und gerecht regiert zu werden. Angesichts der aktuellen Entwicklungen wird es mehr denn je Zeit, dass wir gemeinsam bestimmen, was wir wollen und nicht länger einigen Wenigen und ihren Freunden erlauben, über unsere Zukunft zu bestimmen. Als freie Bürger sollten wir uns deshalb zusammenschließen, um unsere legitimen Interessen durchzusetzen.

Wir, die Initiatoren dieser Plattform, verstehen uns als Dienstleister und Organisatoren eines neuen Bürgernetzwerkes. Wir selbst verkünden auch keine Inhalte. Wir stellen nur die Frage: Bürger, wie meistern wir unsere Stadt?

Jeder Bürger hat Ideen, Wünsche und Vorstellungen, die er in seiner Stadt verwirklicht sehen will. Die Gestaltung unserer Gemeinschaft ist jedoch Aufgabe und Pflicht aller Bürger und so können Inhalte letztlich auch nur in der lösungsorientierten Auseinandersetzung Gleicher unter Gleichen bestimmt werden.

Wenn wir nachhaltig etwas ändern und permanenter Teil der Entscheidungsprozesse sein wollen, dann müssen wir beginnen, uns als Bürgerschaft erfolgreich zusammen zu schließen. Die Bürgerschaft als solches muss zu einem praktischen politischen Faktor werden. Konsens ist dabei natürlich wünschenswert, aber keine Pflicht. Wir bilden keine Einheitsfront und wir wollen keine Mauern. Im Sinne der Sache laden wir zu einem Bund ein, dessen unverbrüchliche Grundlage - über alle Meinungen hinweg - die gemeinsame Forderung nach einer neuen politischen Praxis bildet.

Unser Ziel ist die gemeinwohlorientierte Durchsetzung unserer Interessen als Bürger. Das Mittel ist die wechselseitige Unterstützung der vielfältigen Anliegen. Unser Stil gründet auf persönlichem Kontakt, Vertrauen und Respekt.

Wir wollen nicht regiert werden, wir wollen mitregieren. Also, bringt Euch ein und findet Verbündete, denn es gilt: Alle Macht den Vielen.